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30.09.2008
Der letzte Tag in Darwin. Wir haben uns entschlossen den Northern Territory Wilderness Park (ca. 40 km südlich) von Darwin anzusehen. Voll cool gemacht. Alles mit Kinderwagen zu befahren. Nicht das ich jetzt auf Kinderwagen stehe oder so. Es fällt unheimlich auf, dass so gut wie jede Einrichtung. Specials für Familien und Senioren hat. Billiger Eintritt, besonderes Mittagessen usw. Australien tut hier sehr viel.
 

Regierungsgebäude in Darwin

Regierungsgebäude in Darwin

Ach was uns auch noch aufgefallen ist. In Australien hat ja die Regierung gewechselt. Jetzt wird auf einmal der Müll getrennt, es gibt Bio Diesel usw. Es tut sich also auch was in Down Under.

Zurück zum Park. Also was so kreucht und fleucht findet man hier. Känguruhs, Schlagen, Kleinlebewesen usw. Jede Attraktion liegt außerdem verkehrsgünstig d,h. man kann mit dem Bus dort hinfahren. Ok. Der Park ist so groß, das ein Shuttlebus fährt.

Gegen Mittag waren wir dann wieder in Darwin. Nochmals zu Quantas – Abflugzeit hat sich nicht verändert. Frühstück gekauft und dann ab an die Wharf. Regina und ich hatten uns vorgenommen einen Barramundi (einen Teil davon) zu essen. Das haben wir auch genüsslich getan.

Tja unser letzter Abend. Die Reise hat mit einer Dose Victoria Bitter Bier begonnen und den Abend beschließen wir dann auch mit einer Dose VB.

Oh je. Jetzt hätte ich es doch noch vergessen. Wir haben uns auch etwas sportlich in Darwin betätigt. Bei einem Freundschaftsspiel zwischen uns (Deutschland) und den Sandfliegen (Australien) haben die Ausis beim ersten Spiel mit 38 zu 0 Stichen gegen uns gewonnen. Am letzten Abend in Australien gab es dann das Rückspiel. Wir haben leider nochmals mit 32: 0 Stichen verloren. Nach ja die Wunden (Stiche) pflegen wir noch.

Regina von einem Kroko

Regina von einem Kroko

 
29.09.2008
Oh war das ein Tag. Wir sitzen in aller Ruhe beim Frühstück, hören den Kakadus bei ihrem morgendlichen Geschrei zu und Regina sieht das erste Känguruh. Und da noch eins, und noch eins. Frühstück mit Känguruh. Wir hatten es. Gleich mal die Kamera geholt und meine Bildersammlung australienscher Tiere vervollständigt. Die waren so was von süß. Eines hatte sogar noch das Baby im Bauch.

 

Frühstück mit Känguruh

Frühstück mit Känguruh

 

Kakadu

Kakadu

Und Tschüss Kakadu

Und Tschüss Kakadu

So lässt sich der Tag doch beginnen und die restlichen 230 km bis Darwin sind dann ein klacks. Über den Arnhem Highway ging es dann auch recht flott. Gegen Mittag waren wir dann am Top End. So wird Darwin auch noch genannt. Weiter geht es nicht mehr hoch.

Wir nutzen den Nachmittag um die letzten Besorgungen zu machen und ….. Jetzt kommt der weniger erfreuliche Teil – das Auto putzen. Regina hat im Industriegebiet dann einen Dog Wash gefunden. Da kann man den Hund und sein Auto per Dampfstrahler waschen – das ist jetzt echt kein Witz.

Ihr werdet es nicht glauben – mit Schaum und Druck habe ich es nach langer Zeit geschafft das Auto wieder sauber – sprich weiß – zu bekommen. Es waren genau 6 Minuten. Die Innenreinigung dafür dauerte eine gute Stunde. Jetzt ist die Kiste sauber und wir können sie übermorgen wieder abgeben.

Kakadu Nationalpark

28.09.2008
Die Nacht war sehr kurz, neben uns war ein dreier Gespann so alle zwischen 50 – 60 Jahren und zum ersten mal mit einem Camper unterwegs. Jeder zieht sich um, alleine im Bus, also müssen die anderen raus, und das dann auch noch zum Zähne putzen. Der Hammer war aber der Bettenbau. Die hatten einen mit Hardtop – also einen Camper mit festem Hochdach. Da muss das Bett nach vorne gezogen werden oder die Holzplatten. Es gelang nach gut einer Stunde.

So nun aber zu unserer Bootstour. Shuttleservice hat uns direkt am Campingplatz abgeholt. Was bei so einer Bootstour extrem wichtig ist – auch aus der Sicht der Aussis – sind die Verhaltensregeln bei Notfällen. Das was jetzt kommt wurde uns so erzählt. Alsooooo….

Das Boot hat sechs Ausgänge zwei vorne, zwei in der Mitte und zwei hinten (das Boot war an allen Seiten offen – Anmerkung von mir). Über euren Köpfen findet Ihr rote und gelbe Schwimmfesten, die mit einer Pfeife ausgerüstet sind. Diese Pfeife kann man auch zum Krokodil anlocken nutzen. Sollte das Boot kentern: Bitte einen Kreis bilden. Die Dicken machen das. Die kleinen und Kindern müssen dann unter den Großen durchtauchen um in den Kreis zu kommen. Wer es nicht schafft, der hat einfach Pech gehabt.

Und das um 5:30 Uhr.

Ich möchte hier nicht mehr viel weiter schreiben, denn die Bilder sprechen für sich.

 

Morgen Nebel

Morgen Nebel

Der Kakadu NP ist Kroko Gebiet

Der Kakadu NP ist Kroko Gebiet

Gänse

Gänse

Seeadler

Seeadler

 

Nach unserem zweiten Frühstück haben wir uns dann auf die Reise durch den Park gemacht. Dieser zeichnet sich nicht nur durch seine Artenvielfalt aus, nein er ist euch mit zahlreichen Felszeichnungen der Aboriginals bestückt. Wir haben trotz 38 Grad im Schatten uns die Bilder angesehen.

Vielleicht noch was dazu. Manche Zeichnungen zeigen Menschenbilder (wie auf einem Röntgenfoto). Alle Innereien. Wann man bedenkt, das diese Bilder 2000 Jahre alt sind.

Wandmalereien

Wandmalereien

Kakadu NP

Kakadu NP

Kakadu NP

Kakadu NP

Gegen Abend haben wir dann im Aurora Kakadu Campground erreicht und mal kurz einige Steaks in die Pfanne geworfen. Nach so einem anstrengenden Tag war so eine Stärkung bitter notwendig.

27.09.2009
Ausgiebiges Frühstück und ab nach Katherine. In Katherine sind wir noch schnell zum Target und haben mal wieder Lebensmittel, Wasser und frisches Fleisch gekauft..

Dann versuchten wir unser Flüge rückzubestätigen. Das muss man leider tun. Zur ersten Telefonzelle – diese nimmt keine Münzen – zur nächsten – bei der geht es auch nicht – bei der dritte läuft das auch nicht. Was soll das – wir haben leider keine Telefonkarte (mit der wäre es gegangen). Haben dann einfach mit dem Handy angerufen und – die Flüge sind bestätigt. Dürfte dann wohl alles klappen.

 

Hinweisschilder bei den Edith Falls

Hinweisschilder bei den Edith Falls

Edith Falls

Edith Falls

Gegen Nachmittag haben wir dann den Kakadu Nationalpark erreicht. Diesen werden wir die nächsten beiden Tage ausführlich erkunden.

Wir sind in Yellow Waters mitten im Kakadu Nationalpark. Haben uns einen Campingplatz ausgesucht, da wir nicht auf den Campgrounds (draußen) schlafen wollten. Beim check in hat uns dann der Schlag getroffen. 40 Doller für zwei Personen und Auto. Im Schnitt hatten wir 22 -25 Dollar gezahlt. Ok. Die sind hier Monopolist und das nutzt man voll aus – wie gesagt, man könnte ja auch draußen campen.

Ach ja, eine Bootstour haben wir für den nächsten Tag gebucht. 5:30 Uhr geht’s los. Bin mal gespannt was wir da alles zu sehen bekommen.

26.09.2008
Wir hatten uns den Wecker für 5:30 Uhr gestellt. Ok. Wer steht den im Urlaub schon um diese Zeit auf. Tja man(n) muss wissen, da bereits um 16:30 Uhr die Sonne unter geht und wir so gegen 19:30 Uhr dann ins Bett gegangen sind. Im Fernsehen kam ja eh nichts – kleiner Scherz am Rande. J

Nochmals diese 53 km zurück. Regina hatte diesmal nicht so sehr viel Angst. Ich war darüber sehr froh. Nach einigen Kurven haben wird dann das erste Känguruh gesehen. So eins von der großen Sorte, hat gerade was getrunken. Schätze mal es war knapp 2 Meter groß.

Leider hat uns dann ein weiteres Auto überholt, so das der Morgen mit Tierbeobachtungen gestrichen werden konnte.

 

-))

Die Strasse :-) )

Nach guten 1 ¾ Stunden anstrengender Fahrt haben wir dann den Highway No. 1 erreicht und wir haben gewechselt. Regina fühlt sich auf diesen Strassen wohler. Der heutige Tag ist ein reiner Fahrtag, d.h. wir haben dann so 500 km zu bewältigen. Bei einem Schnitt von 90 – 100 km pro Stunde geht das dann auch recht flott.

Gegen Mittag hatten wir Kanunnurra erreicht. Ein Stunde im Internetcafe bei einem guten Cappucchino verbracht und euch / dich über den aktuellen Stand informiert.

Danach sind wir noch schnell zum Target (ist hier so was wie der Aldi) und haben Lebensmittel, Wasser und frisches Fleisch gekauft.

Unser Camper von innen

Unser Camper von innen

Ach ja Fleisch. Da ist mir doch mal wieder etwas aufgefallen. Australier lieben Fleisch. Das ist hier sehr gut und günstig. Wie erkennt eigentlich ein Aussi, ob das Fleisch frisch ist? Ganz einfach am Blut. Das Fleisch ist so frisch, dass meist noch etwas Blut heraus tropft. Wer sich jetzt eckelt, keine Angst. Man gewönnt sich daran. Und noch was. Die Steaks haben ein rot – das werden wir in Deutschland bestimmt vermissen.

So gegen Abend sind wir dann im Victoria River Roadhouse angekommen und haben uns für diese Tour mit einem Mercury Dry (das ist Sidre) begnügt. Der Campingplatz liegt direkt am Roadhouse und die Roadtrains haben dann hier Ihren Halt gemacht. Das war eine Lichtershow.

Hubschrauberflug

25.09.2008
Heute war Helikopter Tag. Um 14 Uhr hatten wir einen 30 min. Helikopterflug geplant. Davor wollten wir noch etwas zu Fuß die Gegend erkunden. Wir entschieden uns für zwei Wanderungen.

Um 14 Uhr war es endlich soweit. Kurze Helikoptereinweisung (immer den Helikopter nach vorne verlassen da man Bekanntschaft mit den Rotorblättern macht, usw.) und los gings. Mike war unser Pilot. Da es mein (Regina) erster Helikopterflug war, war ich doch etwas erstaunt, dass am Helikopter die Türen fehlten. Aber nun gut. Wir eingestiegen und … Bitte anschnallen! Wie beim Auto. Das wars. O.k.

Am Anfang noch etwas verkrampft aber nach ein paar Minuten legte es sich. Die Aussicht war einfach atemberaubend. Wie Bienenkörbe sehen die Bungle Bungles aus. Schwarz rot gestreift. Muss man gesehen haben. Unser Pilot Mike erklärte noch einiges über die Gegend. Der Nationalpark wurde wie der Ayers Rock an die Aborigines für 100 Jahre verpachtet. Daher dürfen auch einige Gebiete nicht angefahren werden.

Nach 30 Min. war dann leider alles vorbei. Ein toller Abschluss für die Bungle Bungles.

 

Unser Heli

Unser Heli

 

Die Bungle Bungles von oben

Die Bungle Bungles von oben

Bungle Bungels

24.09.2008
Heute stand der Purnululu NP auf unserem Programm. Besser bekannt als die Bungle Bungles. Eine ca. 450 km Strecke stand vor uns wobei die letzten 50 km Offroad Strecke waren. Wir nichts böses ahnend fuhren los. So gegen 13 Uhr erreichten wir dann den Beginn der Offroad Strecke. Bernd übernahm die letzten 50 km.

Tja was soll man berichten. Kurz gesagt: Es war die Hölle!! Das war keine Piste mehr dass war einfach quer Feld ein. Mal auf mal ab und das über 50 km. Flußdurchquerungen, alles war inklusive. Man dachte es könnte nicht mehr schlimmer kommen und …. Es kam schlimmer.

Wir brauchten für die Strecke 2 Std. bis wir das Visitor Centre erreicht hatten. Kurz eingecheckt und die Parkgebühren bezahlt und ab auf den Campingplatz. Gegen 17 Uhr fuhren wir dann auf eine Anhöhe und schauten uns mit einem kühlen Bier den Sonnenuntergang an. Die Gegend ist wunderschön. Eine Entschädigung für die qualvolle Anreise.

 

 

Cathedral Gorge

Cathedral Gorge

Bungle Bungles

Bungle Bungles

23.09.2008
See you Broome. Unsere Reise führt uns nun wieder zurück Richtung Darwin. Die Strasse wird jetzt wesentlich besser. Wir haben 400 km geteerte Piste vor uns. Wir befinden uns jetzt auf dem Northern Highway. Er führt von Perth bis nach Darwin und dürfte damit der längste Highway in Australien sein. Tja was gibt es zu berichten. Von der Strecke nicht viel aber von Fitzroy Crossing. Wir hatten eine Bootstour durch den Geiki Gorge gebucht. Die schönste Schlucht all der schönen in Australien und …. Das Boot war mit 50 Leuten gut bestückt und vor uns…. Eine Deutsche Familie, die mit Ihrem 5 jährigen Sohn Australien mal erleben will. Der Junge tat mir einfach leid. Nach dem dritten Krokodil war es ihm langweilig. Erst als sein Vater ihm die abendlichen Vorzüge eines Swimmingpools aufzeigte, war Ruhe. Versteh einer die Eltern. Wir haben uns dann noch einen schönen Campingplatz gesucht und die Nacht in aller Ruhe verbracht.

Mach mal Pause

Mach mal Pause

 

 

 

Geiki Gorge

Geiki Gorge

 
 
 

 

 

Broome

20.09.2008Neuer Tag neues Glück. Wir fuhren weiter nach Broome. Auf dem Weg dorthin hielten wir in Derby an um unsere Vorräte bei Woolworth etwas aufzustocken.
21.09.2008
Heute stand die Willie Creek Pearl Farm auf dem Programm. Da Broome auch die Perlenstadt genannt wird ist es nicht verwunderlich dass hier auch Perlen gezüchtet werden.
Wir buchten eine zweistündige Tour für die Farm. Als erstes erfuhren wir wie die Perlen in der Auster entstehen und welche Arten es gibt. Anschließend fuhren wir mit dem Boot zu den Austern.
Vor unserer Abfahrt mit dem Boot gab es erst mal ein Refreshment (Erfrischung). Tee, Kaffee, Saft oder Wasser. Dazu gab es Kuchen. So nannten es jedenfalls die Australier. Wir nennen es gerührter Kuchen mit Rosinen und anschließend die einzelnen Stücke ab in den Toaster. Sagen wir mal so. Sehr gewöhnungsbedürftig. Bernd kannte da nichts. 5 Stück hat er mal kurz verdrückt.
Nach unserer Bootstour ging es dann in den Showroom. Dort konnte man dann sämtlichen Schmuck käuflich erwerben. Ich glaub die teuerste Kette lag bei 75000 AU$ (ca. 40.000 EUR) die sie da hatten. Mit Visa alles kein Problem. Bernd hatte da wohl doch ein kleines Problem. Wir haben uns dann auf eine kleinere Variante geeinigt.

Anschließend haben wir den Malcom Douglas Krokodil Park angeschaut. Wer Malcom Douglas nicht kennt: Das ist der Verrückte der mit Krokodile schwimmen geht und sie mit bloßen Händen einfängt.

Dort hat sich Bernd seinen original gewünschten Krokodilzahn gekauft.

Es gab natürlich unzählige von Krokodile. Zum Schluss sehen die eh alle gleich aus. Gott sei dank auch hinter Gitter.

Nun war es bereits 16 Uhr und wir hatten großen Hunger also ab eine Kleinigkeit Essen. Wir haben uns entschlossen, dass wir noch einen Tag in Broome länger bleiben. Es ist einfach herrlich entspannend hier.

Nach dem Essen haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut. In Broome ist es die Attraktion eine Kameltour bei Sonnenuntergang am Strand zu machen.

Das war natürlich ein Bild. Sonnenuntergang und du siehst eine Kamelkarawane am Strand vorbeireiten. Und das alles in Australien. Aber Bilder sagen einfach mehr!!!

 

 

 

 

Unser Strand in Broome

Unser Strand in Broome

Sonnenuntergang in Broome

Sonnenuntergang in Broome

Ein kleines Kroko beim fressen

Ein kleines Kroko beim fressen

 

Gegen 14 Uhr hatten wir endlich Broome erreicht. Nach all dem Outback haben wir uns für ein Luxuscampingplatz entschieden. 4 Sterne. Der Swimmingpool sagte schon alles. Rießig groß mit einem Wasserfall in der Mitte. Es gab sogar parfümiertes Toilettenpapier. Wir checkten gleich für 2 Tage ein. Abends sind wir dann richtig lecker Essen gewesen. Es gab endlich Fisch. Wir haben uns direkt am Cable Beach ein nettes Restaurant ausgesucht und dort eine Fischplatte bestellt. Einfach lecker. Wer Meeresfrüchte liebt weiß wovon wir reden. Danach haben wir einen herrlichen Sonnenuntergang am Beach gesehen.

Wir hatten natürlich wieder herrliches Sommerwetter. 36 Grad und kein Wölckchen am Himmel. Der Cable Beach gehört laut Australienreiseführer zu einer der schönsten Strände der Welt. Da kann man wirklich nicht widersprechen.

19.09.2008
Das mit den Trinkwasserflaschen war wohl nichts. Cola, Bier usw. alles war da, aber Trinkwasser in Flaschen gab´s nicht. Wir verließen dann Mornington um auf der Gibb River Road weiter zu fahren. Nach 60 km kam dann das Roadhouse Illinyi. Dort gibt es nur Diesel und ein kleiner Store. Wir decken uns dann mit Wasser und Sandwiches ein. Die waren richtig lecker.

Nach dieser kurzen Pause ging es weiter zum Windjana Gorge. Eine der schönsten Schluchten in den Kimberleys. Wir wollten gerade in den Nationalpark hineinfahren, da trafen wir zwei Deutsche. Diese erzählten uns, dass man den Tunnel Creek gesehen haben muss. Ok. Das wären nochmals 30 km einfach. Können wir machen. Die Strasse dorthin ist eine Touristroute. Ich sag euch. So was schlechtes hatten wir bisher nicht. Als wir dort ankamen, machten wir uns erst kundig was für Schuhbekleidung wir für den Tunnel benötigten. Auf dem Schild stand: wear shoes. Ok. Bernd in Turnschuhe und ich in Flip Flops. Im nachhinein betrachtet war keines von beiden das Richtige. Wir mit einer Taschenlampe und Kamera bewaffnet ab in den Tunnel. Der Weg zum Tunnel hatte es bereits in sich. Hohe Felsen mussten wir erst überwinden. Durch knietiefes Wasser mussten wir erst waten bis wir zum Eingang des Tunnels kamen. Es war stock dunkel. Kein Wegweiser in welche Richtung wir gehen sollten. Eine Australierin kam uns dann entgegen und erzählte etwas von Freshies (Krokos) usw. Leider haben wir nicht viel verstanden. Nach ca. 200 m hatten wir dann endlich wieder tageslicht. Weiter gingen wir nicht. Also kehrten wir um. Aus dem Tunnel erst mal wieder durch knietiefes Wasser und dann die hohen Felsen hoch. Dann begann das Drama. Ich Flip Flop, nass. Bernd Turnschuhe, ebenfalls nass. Ergebnis: Rutschige Schuhe.

Das Ergebnis von der Tour: Bernd hat ein halb kaputtes linkes Knie und einen riesigen blauen Fleck am rechten Knie. Er ist beim besteigen eines Felsens ausgerutscht und hat Bekanntschaft mit dem Nachbarfelsen gemacht. Gott seid dank ist alles sonst heil. Das Knie erholt sich auch bald wieder. Aber ein Schock für die ganze Reise.

Hatten dann die Schnauze voll und sind direkt zum Windjana Gorge gefahren. Haben uns kurz die Schlucht angeschaut und ab auf den Campingplatz Wunden pflegen. Im Outback heisst das: Sollte jemand eine Kühlakku benötigen und keinen zur Hand haben, nehme man eine nasse Socke (wenn möglich frisch) und lege es in den Kühlschrank. Nach ca. 1 Std. hat man ein super kühlendes Etwas. Ganz ehrlich. Bernds Idee. Damals beim Krieg gegen die Franzosen 1870/1871 (den wir auch gewonnen haben) wurde ihm wohl so was beigebracht J .

Es ist wohl überflüssig zu sagen, dass es auch am Windjana Gorge viele Krokodile gab.

 

 

Raus aus dem Camp

Raus aus dem Camp

Regina im Tunnel Creek

Regina im Tunnel Creek

 

Windjana Gorge

Windjana Gorge

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