Wieder einmal früh aufstehen. Sonnenaufgang war angesagt. Wir hatten leider einige Wolken, so dass der Berg nicht in diesem wundervollen Licht getaucht wurde.
OK. Es kann ja nicht jeden Morgen schönes Wetter haben.
Zurück zum Campingplatz haben wir dann erst mal richtig gefrühstückt, geduscht und unsere Sachen gepackt. Nochmals in Yulara im Supermarkt die restlichen Sachen gekauft und bei der Polizei nach den Strassenbedingungen gefragt. Die freundliche Polizistin hat uns dann ein „no Problem“ geben.
Jetzt schreib ich mal weiter aus dem Tagebuch von Regina:
Nach einem kurzen Abstecher bei den Olgas erreichten wir den Anfang der Great Central Road. Ich fuhr als erstes. Erst hielt ich das Lenkrad verkrampft fest. Nach einiger Zeit gewöhnte ich mich an die Strassenverhältnisse (Sand- und Schotterpiste) und die Fahrt entspannte sich. Ich fuhr bis zum Laester Cove. Dort machten wir dann unsere Mittagspause.

Great Central Road

Die Olgas

Regina am Steuer

Laester Cove
Es war sehr windig, daher aßen wir im Auto. Der Rastplatz war voll mit Müll übersät. Raben holten den Müll aus den Abfalleimern und verteilten ihn dann großflächig.
Nach der Pause fuhr dann Bernd. Wir sahen viele Autofracks am Wegesrand liegen. In Dock River tankten wir. Der Ort bestand aus einem Supermarkt, Tankstelle und einigen Häusern. Was erschreckend hier war, überall lag Müll herum und es störte wohl niemand.
Wir tankten. Die Dame an der Kasse fragte uns von wo wir kommen und wo wir hin wollten. Als wir es Ihr erzählten, dass dies unser Urlaub wäre und wir die Great Central Road fahren wollen – schüttelte sie nur den Kopf. Wie man so eine Tour machen könnte. Wir hätten wohl nichts besseres zu tun. Für sie war es unverständlich.
Wir fuhren weiter in Richtung Warakurna. Die Fahrt war wegen den Windverhältnissen (wir hatten ziemlich Seitenwind) sehr schwierig. Die Strasse zeigte sich wenigstens in einem besseren Zustand. Sie war von Warakurna an mit Steinen befestigt und daher deutlich besser zu befahren.
Naturwunder haben wir auch gesehen. Durch den starken Wind bildeten sich reichlich Sandrosen.

Wellblechpiste
Gegen 15 Uhr erreichten wir dann endlich Warakurna. Im Roadhouse bekamen wir dann einen Stellplatz mit Strom zugewiesen. Leider war dieser aber schon belegt. Macht nichts – sucht euch einen anderen aus.

Das Schild an der berühmten Strasse

Warnakurna ist genauso wie Docker River eine Aboriginal Community. Dies bedeutet absolutes Alkoholverbot.
Was uns aufgefallen ist, das hier die Lebensmittel doch recht teuer sind. Vor uns bestellten zwei Jungs 2 Fleischspieße und zwei Hühnchenflügel. Er bezahlte dafür 10 A$. Das sind ungefähr 7 Euro. Davon wurden sie bestimmt nicht statt. Ist das gerecht? Ist das Hilfe?