Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen.
Das wollen wir natürlich auch tun. Aber wie stellt sich dann doch gleich die Frage. So etwa? Abflug Frankfurt 20:15 Uhr Ankunft Dubai 2:25 Uhr. Flug war recht angenehm kaum Turbulenzen.
Ist das echt gut? Es mag ja chronologisch richtig sein, aber Spaß zum Lesen macht es nicht.
Also unsere Variante.
Wir liegen mit der Fluggesellschaft Emirates mit Sitz in Dubai. Eine Arabische Fluggesellschaft also. Da stellt sich die Frage, sind die Damen denn verschleiert, wenn ein Scheich mitfliegt. Lösung: Nein und für alle, die jetzt denken, es gab auch keinen Alkohol haben sich auch geschnitten. Es gab reichlich.
Diese Fluggesellschaft ist bekannt für Ihren guten Service. Das zeichnet sich auch darin aus, dass die Crew bunt gemischt ist. Wir hatten insgesamt 13 verschiedene Sprachen an Board.
Aber eines war dann doch „typisch Arabisch“. In der Boeing 777-300 war ein künstlicher Himmel eingebaut, so mit hunderten von Leuchtdioden und den Abend dann wundervoll leuchtet. Man fühlt sich dann gleich wie unterm Himmelszelt und nicht in der Eco class im Flieger nach Dubai.
Fünf Stunden Pause bis der Anschlussflug nach Melbourne geht. Leider ist der Flughafen (kann nur für Terminal 3 sprechen) mit viel zu wenig Sitz und Liegemöglichkeiten ausgestattet. So drehten wir dann Runde um Runde.
Der Check in war dann auch etwas außergewöhnlicher. Ich dachte eigentlich die Durchleuchtungstechnik hat so ziemlich überall Einzug gehalten. Hier aber nicht. Mit einem OPEN THIS wurde sachkundig meine Tasche zur Inspektion angefordert. Nach kurzer Sichtung einer Kameraausrüstung mit allen Adaptern, Zubehörteilen und Filtern kam dann OK. THANK YOU.
Rein in den Flieger. Sitzplatz, Taschenverstauen anschnallen. So wie immer. Doch was sind das für laute aus dem Lautsprecher. Der Captain persönlich. Aha können nicht losfliegen, Techniker sind schon an der Arbeit, Türe geht nicht zu. Dachte schon wir sind mit der Deutschen Bahn unterwegs. Es dauerte dann eine gute Stunde, bis der Defekt behoben wurde.
Stellt sich wieder eine neue Frage. Was macht man während eines 14 stündigen Fluges. Das Entertainmentprogramm ansehen, doch irgendwann fallen dann doch die Augen zu und man möchte sich vielleicht durch Musik entspannen lassen. Ist bei 1000 Titeln aus allen Richtungen gar nicht so einfach. Regina hat irgend einen Film dann doch angesehen und ich habe mir The Best of 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1960,1961, 1962, 1963 und 1964 aber nur die Hälfte angehört bis der Flieger in Melbourne mit einer Stunde Verspätung gelandet ist.
